Rotwildverbreitung

Die Rotwildverbreitungskarte der Deutschen Wildtier Stiftung

Im Jahr 2004 haben Ulrich Wotschikowsky und Monika Kern im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung eine Karte zur Rotwildverbreitung in Deutschland erarbeitet. Die Entwicklung in der Rotwildpolitik der Länder, verbesserte Datengrundlagen und die räumliche Dynamik der Rotwildpopulationen führten im Jahr 2009 zu dem Entschluss, die Karte zur Rotwildverbreitung in Deutschland zu überarbeiten. Seither wird die Karte laufend ergänzt und aktualisiert. Heute zeigt die Karte zur Rotwildverbreitung die Rotwildbezirke in den Bundesländern mit behördlich vorgeschriebenen Verbreitungsgrenzen und die Rotwildvorkommen in den Bundesländern ohne behördliche Einschränkungen. Hinzu gekommen sind die Rotwildvorkommen entlang der deutschen Außengrenze.

Die Populationsgröße in den Rotwildverbreitungsgebieten wurde auf Grundlage räumlich und zeitlich differenzierter Abschussdaten aus den Landkreisen, den Rotwildbezirken oder den Hegegemeinschaften geschätzt. In der Regel wurde der absolute Frühjahrsbestand mit Hilfe der Summe der drei aktuellsten Jahresabschusszahlen einschließlich des Jagdjahres 2008/ 09 geschätzt. Die relative Populationsdichte wird auf 1.000 ha Waldlebensraum oder alternativ auf 1.000 ha Gesamtlebensraum abzüglich urbaner Gebiete dargestellt.

Downloads

Kinser, A.; K. Koop und H.Frhr.v. Münchhausen (2010): Die Rotwildverbreitung in Deutschland. AFZ Der Wald 05/ 2010: 32-34.